Smash the Camps!

Die Aktion “Smash the Camps” ruft zur Besetzung des Duttweiler-Areals in Zürich vom 18.05.13 bis 20.05.13 auf! Dort soll bis 2014 ein Test-Bundeszentrum für Asylsuchende gebaut werden.

 

Kampf dem neuen Ausschaffungs-Komplex in Zürich West

Im neu aufgewerteten Zürich West soll bis 2014 ein Test-Bundeszentrum für Asylsuchende gebaut werden, in welchem 500 Menschen einquartiert werden sollen. Für ein effizienteres Ausweisungsverfahren entstehen dort zusätzlich 700 Ausschaffungshaftplätze, eine Rechtsberatung, Behörden, Polizei und Spezialknäste für «renitente» Asylant_innen; also ein neuer Repressions-Komplex, in dem sich die ganze Ausschaffungsmaschinerie konzentriert.
Dieser Komplex dient den Herrschenden zum Erhalt ihres Machtsystems, welches u.a. darauf beruht, all jene, die sich nicht profitabel vewerten lassen, einzusperren und auszuschaffen.

Aufruf zum Widerstand

Weil wir jegliche Art von Herrschaft und Macht bekämpfen, und somit auch ihre konkreten Mittel wie den Staat, Ausschaffung, Polizei, Repression, Lager und Rassismus, rufen wir zu einer dreitägigen Besetzung auf dem Areal des geplanten Test-Bundeszentrum in Zureich auf! Denn ihre Repression betrifft uns alle.

Samstag, 18. Mai 2013, Besammlung 14:00 Turbinenplatz in Zürich. Schlafsack und Zelt mitbringen.

Wir fordern nichts, denn wir wollen alles!

Heraus zum 1. Mai in Zürich!

Revolutionärer Block – 9:30 Uhr Lagerstrasse

**Widerstand aufbauen – Kämpfe verbinden***

 

Revolutionärer Treff  – 12:30 Uhr Kanzleiareal

Konzert mit “The Coup”  “Chaostruppe” (Hip Hop aus Bern) als Support

*** Vegane Verpflegung *** Büchertische *** Info-Zelte *** Infos zum 1. Mai *** und mehr ***

 

Ab 19 Uhr in Kanzleihalle:

Veranstaltung mit Boots Riley von “The Coup”

Boots Riley ist in den Kämpfen Oaklands (USA) aktiv und erzählt von dortigen Erfahrungen.

Zudem: Treffpunkt gegen allfällige Repression, Infos was tagsüber in Zürich und sonst wo lief & Kulturprogramm.

 

 

1. Mai 2013 – Politprogramm

Der 1. Mai 2013 steht vor der Tür! und damit Demonstrationen und Widerstand überall auf der Welt!

In Zürich beginnt der 1. Mai schon am Wochenende des 27. und 28. April, mit dem Polit-Wochenende auf der Kanzlei!

 

Samstag, 27.4.2013

Streik! Kampf im Betrieb und auf der Strasse

Mit Gästen aus Neuchâtel und international.

Verstärkt sich die Krise, verstärken sich auch die Kämpfe. Wie können revolutionäre Kräfte in Arbeitskämpfen intervenieren und sie unterstützen? Was ist unser Verhältnis zu solchen? Wir wollen dies anhand der letzten Streiks wie beim Spital in Neuchâtel oder bei Neupack in Hamburg diskutieren.

16 bis 18 Uhr

Der revolutionäre Kampf in Europa: Von den Wurzeln zu den Perspektiven.

Mit Beiträgen aus verschiedenen Ländern

Was waren die Perspektiven des revolutionären Kampfes damals, und was für Lehren können wir für heute daraus ziehen? Was sind die Fragen und Schwierigkeiten? Es geht um das Herzstück revolutionärer Politik!

19 bis 21 Uhr

 

 

Sonntag, 28.4.2013

Verteidigung proletarischer Quartiere

Mit Militanten aus Turin, Padova Berlin und Zürich.

Erfahrungsaustausch über den Kampf gegen Stadtentwicklung. Wir spannen den Bogen von den Kämpfen gegen Aufwertung und Verdrängung in Zürich zur massenhaften Verhinderung von Zwangräumungen in Italien und Berlin. Was lässt sich daraus entwickeln?

15 bis 17 Uhr

Viele Wege führen auf die Strasse!

Diskussion und Erfahrungsaustausch mit unseren internationalen Gästen.

Wie holen wir die Initiative zurück angesichts der Auseinandersetzungen um die Strasse? Was verbindet die Erfahrungen aus Deutschland (Antifa etc.), Italien (No-TAV u.a.) und der Schweiz (1.Mai etc.).

Was sagen die Ex-Gefangenen von No-TAV, vom 1. Mai in Zürich …?

18 bis 20 Uhr

 

Während dem ganzen Wochenende:

Mit den kämpfenden Gefangenen weltweit an den 1. Mai

Ausstellung zu Marco Camenisch von italienischen AnarchistInnen!

 

*** Vegane Verpflegung *** Büchertische *** Info-Zelte *** Infos zum 1. Mai *** und mehr ***

Wir bleiben alle! Communiquée zum zweiten demonstrativen Stadtspaziergang am 23.3.2013

Wir haben für Samstagnachmittag zu einem Stadtrundgang gegen die Quartieraufwertung aufgerufen. Die Mobilisierung stand in Kontinuität mit mehreren Aktionen und Demonstrationen, die in den letzten Monaten den Widerstand gegen die soziale Vertreibung und die Repression auf die Strasse trugen. Unserem Aufruf folgten Leute aus verschiedenen Städten. Die Polizei war von Anfang an mit martialischem Auftritt im Quartier unterwegs und setzte alles daran, den Spaziergang zu verhindern. Wir verzichteten daher auf den Rundgang und führten stattdessen eine Kundgebung auf der Bäckeranlage und ein Konzert auf dem Kanzleiareal durch. Die Leute liessen sich nicht einschüchtern. Die Anliegen der BewohnerInnen dieser Stadt lassen sich nicht mit Polizeigewalt wegdrücken.

Die Aufwertung ist ein Angriff auf die proletarischen Quartiere. Viele, die jahrelang hier gelebt haben, können sich die Mieten nicht mehr leisten, die Leute werden im grossen Stil verdrängt. Und in den neuen oder sanierten Häusern richtet sich eine städtische Oberschicht ein und geniesst ihr urbanes Lebensgefühl. Alle, die nicht ins aufgewertete Stadtbild passen – MigrantInnen, SexarbeiterInnen oder Jugendliche, die ihr Bier draussen trinken wollen, weil die Clubs zu teuer sind – werden von der Polizei oder von privaten Sicherheitsleuten endlos schikaniert. Die Sanierung der Weststrasse, die Luxusprojekte an der Neufrankengasse oder die potthässliche Europaallee sind drei weitere Etappen in diesem Umbau der Innenstadt. Und auch im Seefeld, dem klassischen Schauplatz der Gentrifizierung, geht es bis heute weiter: Gerade vor zwei Tagen wurden dort auf einen Schlag fast neunzig MieterInnen aus ihren Wohnungen geworfen. Sie müssen Platz machen für teure Schikimikiwohnungen.

Die Umstrukturierung der Innenstadt ist keine zwangsläufige Entwicklung, Widerstand dagegen ist möglich. Auf der internationalen Ebene zeigt sich, dass viele Leute sich die Angriffe auf ihre Lebensbedingungen nicht gefallen lassen. So hat sich beispielsweise in zahlreichen italienischen und griechischen Städten eine breite Bewegung gegen Zwangsräumungen formiert. Auch in Zürich regt sich Widerstand. Aktuell wehren sich zum Beispiel die besetzte Binz und die Autonome Schule Zürich gegen die Räumung. Wir solidarisieren uns mit ihren Kämpfen und Anliegen.

Gegen Vertreibung und Repression – Wir bleiben alle!
Freiräume erkämpfen!

Heraus zum 1. Mai!

Day of Action: Marco-Urbaniok-AstraZeneca

Heute am 5. Februar 2013 ist internationaler Tag der Solidarität mit Marco Camenisch. Heute am 5. Februar ist gleichzeitig aber auch internationaler Aktionstag gegen den Pharmamulti AstraZeneca. Diese beiden Kämpfe verbindet jedoch mehr als ein blosses Datum.

Marco 1 : Urbaniok 0

Ursprünglich hätte es heute am 5. Februar an der Zürcher Volkshochschule zu lautstarken Protesten gegen den Auftritt des obersten Knast Psychiaters Frank Urbaniok kommen sollen. Da Urbaniok sich die Hosentaschen diesmal jedoch nicht durch dubiose Geschäfte füllte, sondern den “Schiss” in die Hosen bekam, zog er es vor, seinen Vortrag klangheimlich schon zwei Wochen früher abzuhalten. Die im Vorfeld angekündigte Runde “Marco Camenisch vs. Urbaniok” geht somit an den Anarchisten, welcher seit über 20 Jahren vom bürgerlichen Staat in politischer Gefangenschaft gehalten wird und welcher endlich entlassen werden muss!

Urbaniok: Handlanger der Pharmaindustrie

Urbaniok geriet in den letzten Monaten verschärft auch in öffentliche Kritik: der Chefpsychiater des kantonalen Justizvollzugs in Zürich beitreibt innerhalb seines staatlichen Dienstes eine eigene Firma – die Profecta AG -, welche tatkräftig von Pharmafirmen gesponsert wird. Urbaniok wiederum verschreibt deren Medikamente (zwangsmässig) an seine Klienten. Unter Urbanioks Geldgebern findet sich auch der Pharmamulti AstraZeneca. Der global tätige Konzern ist der Hauptsponsor des jährlich stattfindenden internationalen Symposiums der forensischen Psychiatrie, dessen Veranstalter an vorderster Front auch Frank Urbaniok ist.

Freedom for the AstraZeneca Beagles!

Das Unternehmen AstraZeneca steht in Schweden derzeit unter Beschuss der Tierbefreiungsbewegung. Der Konzern ringt mit Umsatzeinbussen und sieht sich gezwungen zwei seiner Zucht- und Tierversuchseinrichtungen zu schliessen. Für 400 Beagles hat das Unternehmen in Schweden deswegen keine profitable Verwendung mehr. Anstatt aber die dortig gequälten und ausgebeuteten Hunde in die Obhut von TierrechlerInnen zu geben, versucht der Konzern auch noch die letzten Moneten aus den Tieren auszupressen. So steht AstraZeneca zurzeit mit HLS in Kontakt, um die 400 Beagles nach England an das grösste europäische Tierversuchslabor abzutreten. Wie viele andere Labore hat auch HLS zunehmend Mühe an neue Versuchstiere zu kommen. Nicht zuletzt durch die organisierten antikapitalistischen Kämpfe der Tierbefreiungsbewegung, welche Zuchtkonzerne von Versuchstieren und Logistikunternehmen wie Fluggesellschaften zum Einstellen ihrer blutigen Geschäftspraktiken bringen.

Wir haben am heutigen Aktions- und Solidaritätstag in Zug, am Gebäude des Schweizer Sitzes von AstraZeneca, ein Transparent in Solidarität mit Marco Camenisch und in Unterstützung des Kampfes in Schweden für die Freigabe der 400 Beagles durch AstraZeneca gehängt.

Für die Befreiung von Mensch und Tier!

Freedom for the AstraZeneca Beagles!
Freiheit für Marco Camenisch!

Blick Schlagzeile bringt für einmal richtige News!

Am 30.1. haben wir – verschiedene revolutionäre Kräfte – in den Städten Bern, Basel und Zürich ca. 500 Blick-Schlagzeilen mit folgendem Inhalt in öffentlichen Verkehrsmitteln befestigt: “Wieder Klassenkampf im Welschland! Privatisierung: Regierungsrat (NE) ruiniert Gesundheitssektor. Spital-Streik in Neuchâtel.”

Mit dieser Aktion solidarisieren wir uns mit den Streikenden vom Spital La Providence in, die seit November im unbefristeten Streik für den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) CCT21 kämpfen. Genolier, ein privates Spitalunternehmen, welches das Spital im Dezember 2012 kaufte, verlangt die Kündigung des GAV, ansonsten wollen sie vom Kauf zurücktreten.

Fällt der GAV weg, sind massive Lohneinbussen, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Entlassungen und Auslagerungen von Dienstleistungen garantiert. Nun sollen alle Streikenden entlassen werden, statt Genolier! Die Regierung Neuchâtels zeigt auf welcher Seite sie steht: und dies ist nie die der ArbeiterInnen, sondern des “Wirtschaftsstandorts” und des Kapitals.

Dass dieser Streik ausgerechnet im Gesundheitssektor stattfindet, ist wohl kein Zufall: Nach der Einführung der Fallkostenpauschalen geht die Ökonomisierung und Privatisierung der Gesundheit nun in eine weitere Runde.

Die Streikenden – ob sie gewinnen werden oder nicht – zeigen grossen Mut und verdienen unsere Solidarität.

Solidarität mit den Streikenden!
Keine Entlassungen der Streikenden!
Keine Privatisierung der Gesundheit!
Streik und Klassekampf statt Sozialpartnerschaft und Arbeitsfrieden!

Infos zum Streik:
Homepage der Streikenden: www.solidarite-laprovidence.ch
Facebookgruppe der Streikenden: www.facebook.com/groups/280137895422834/
Aktuelle Informationen auf Deutsch: www.aufbau.org

Weisse Wand am Hauptbahnhof in Zürich? Nicht mit uns!

Das Revolutionäre Bündnis Zürich hat heute am frühen Abend die weisse Bau-Wand am HB bei der Sihlpost diverse Plakate und Bilder gekleistert. Ein politischer Farbtupfer am Feierabend sozusagen. Auf den Plakaten, Bildern und Schriftzügen waren unter anderem Anti-WEF Parolen zu lesen, aber auch zum internationalen Frauenkampftag am 8. März und dem Streik in einem Spital in Neuchatel!

Veranstaltung zu Marco Camenisch

Im Rahmen der aktuellen Anti-WEF Kampagne findet am Montag, 21. Januar 2013 um 19 Uhr im Volkshaus in Zürich eine Veranstaltung zu:

“Marco Camenisch vs. Urbaniok” statt:

Die internationale Verschärfung gegen ungebrochene politische Gefangene, warum kommen sie nicht raus, wer spielt welche Rolle bei Marco:

DISKUSSION MIT ANWALT BERNARD RAMBERT

mit Ausstellung zu Marcos Geschichte von ital. AnarchistInnen

Gemeinsam gegen den Auftritt Urbanioks an der Volkshochschule (Universität) am 5.Febaruar 2013.

Jetzt erst recht: SMASH WEF!

Sie können es nicht lassen: Auch dieses Jahr treffen sich in Davos allerlei Wirtschaftsbosse mitsamt ihrem Hofstaat aus Journalisten, Intellektuellen und RegierungsvertreterInnen, um grossspurig über die Gestaltung der Welt, die Herausforderungen unserer Zeit usw. zu schwadronieren. Diesmal treffen sie sich unter dem Motto „widerstandsfähige Dynamik“, es geht also um die Frage, wie das Wirtschaftssystem gegen aktuelle Bedrohungen abgesichert werden kann. Von einer „globalen wirtschaftlichen Malaise“ ist da die Rede, von „plötzlichen Schocks“, denen es zu trotzen gelte. Es zeigt sich: Die Zeiten, in denen am WEF so richtig grosse Töne gespuckt wurden, sind fürs Erste vorbei. In den letzten Jahren beschworen sie noch „die grosse Transformation“ und „gemeinsame Normen für eine neue Realität“, dieses Jahr gehen sie in die Defensive. Die selbsternannten Führungseliten sind in Bedrängnis. Tatsächlich brodelt es in verschiedenen Teilen der Welt wie schon lange nicht mehr. Doch was für die Leute vom WEF eine Bedrohung darstellt, kann für uns eine Perspektive sein: eine Gegenmacht, die sich dem Kapital und seinen Repräsentanten in den Weg stellt.Bei den grossen Streiks in Südafrika, Spanien und Italien, beim Widerstand gegen die Sparprogramme in Griechenland, England und Portugal, überall zeigt sich: Die Leute wehren sich, sie bauen Druck von unten auf. Und ihre Kämpfe finden nicht isoliert statt; sie nehmen Bezug zueinander und vernetzen sich.

Auch in der scheinbar ruhigen Schweiz regt sich Widerstand. Es gab im vergangenen Jahr in verschiedenen Schweizer Städten entschlossene Kämpfe, ob am 1. Mai, am Frauenkampftag oder bei Demonstrationen gegen Repression und Gentrifizierung. Im Gesundheitswesen hat sich in der letzten Zeit gezeigt, dass es auch mit dem vielbeschworenen Arbeitsfrieden hierzulande nicht immer so weit her ist: Das Pflege- und Reinigungspersonal verschiedener Spitäler hat sich gegen die Angriffe auf seine Lebensbedingungen zum Teil erfolgreich zur Wehr gesetzt.

All diese Kampffelder wollen wir in unserer Anti-WEF-Kampagne aufgreifen. Vom 18. bis zum 19. Januar gibt es in der besetzten Binz ein Winterquartier mit Veranstaltungen, Diskussionen und einer Ausstellung. An der Aktionswoche gegen das Wef vom 18.-26. Januar gibt es viele Möglichkeiten, den Widerstand auf die Strasse zu tragen. Nehmt daran teil! Machen wir den Bonzen den Garaus!

SMASH WEF!

GEGEN STAAT UND KAPITAL –

WIDERSTAND IST ÜBERALL!