Blick Schlagzeile bringt für einmal richtige News!

Am 30.1. haben wir – verschiedene revolutionäre Kräfte – in den Städten Bern, Basel und Zürich ca. 500 Blick-Schlagzeilen mit folgendem Inhalt in öffentlichen Verkehrsmitteln befestigt: “Wieder Klassenkampf im Welschland! Privatisierung: Regierungsrat (NE) ruiniert Gesundheitssektor. Spital-Streik in Neuchâtel.”

Mit dieser Aktion solidarisieren wir uns mit den Streikenden vom Spital La Providence in, die seit November im unbefristeten Streik für den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) CCT21 kämpfen. Genolier, ein privates Spitalunternehmen, welches das Spital im Dezember 2012 kaufte, verlangt die Kündigung des GAV, ansonsten wollen sie vom Kauf zurücktreten.

Fällt der GAV weg, sind massive Lohneinbussen, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Entlassungen und Auslagerungen von Dienstleistungen garantiert. Nun sollen alle Streikenden entlassen werden, statt Genolier! Die Regierung Neuchâtels zeigt auf welcher Seite sie steht: und dies ist nie die der ArbeiterInnen, sondern des “Wirtschaftsstandorts” und des Kapitals.

Dass dieser Streik ausgerechnet im Gesundheitssektor stattfindet, ist wohl kein Zufall: Nach der Einführung der Fallkostenpauschalen geht die Ökonomisierung und Privatisierung der Gesundheit nun in eine weitere Runde.

Die Streikenden – ob sie gewinnen werden oder nicht – zeigen grossen Mut und verdienen unsere Solidarität.

Solidarität mit den Streikenden!
Keine Entlassungen der Streikenden!
Keine Privatisierung der Gesundheit!
Streik und Klassekampf statt Sozialpartnerschaft und Arbeitsfrieden!

Infos zum Streik:
Homepage der Streikenden: www.solidarite-laprovidence.ch
Facebookgruppe der Streikenden: www.facebook.com/groups/280137895422834/
Aktuelle Informationen auf Deutsch: www.aufbau.org

Weisse Wand am Hauptbahnhof in Zürich? Nicht mit uns!

Das Revolutionäre Bündnis Zürich hat heute am frühen Abend die weisse Bau-Wand am HB bei der Sihlpost diverse Plakate und Bilder gekleistert. Ein politischer Farbtupfer am Feierabend sozusagen. Auf den Plakaten, Bildern und Schriftzügen waren unter anderem Anti-WEF Parolen zu lesen, aber auch zum internationalen Frauenkampftag am 8. März und dem Streik in einem Spital in Neuchatel!

Veranstaltung zu Marco Camenisch

Im Rahmen der aktuellen Anti-WEF Kampagne findet am Montag, 21. Januar 2013 um 19 Uhr im Volkshaus in Zürich eine Veranstaltung zu:

“Marco Camenisch vs. Urbaniok” statt:

Die internationale Verschärfung gegen ungebrochene politische Gefangene, warum kommen sie nicht raus, wer spielt welche Rolle bei Marco:

DISKUSSION MIT ANWALT BERNARD RAMBERT

mit Ausstellung zu Marcos Geschichte von ital. AnarchistInnen

Gemeinsam gegen den Auftritt Urbanioks an der Volkshochschule (Universität) am 5.Febaruar 2013.

Jetzt erst recht: SMASH WEF!

Sie können es nicht lassen: Auch dieses Jahr treffen sich in Davos allerlei Wirtschaftsbosse mitsamt ihrem Hofstaat aus Journalisten, Intellektuellen und RegierungsvertreterInnen, um grossspurig über die Gestaltung der Welt, die Herausforderungen unserer Zeit usw. zu schwadronieren. Diesmal treffen sie sich unter dem Motto „widerstandsfähige Dynamik“, es geht also um die Frage, wie das Wirtschaftssystem gegen aktuelle Bedrohungen abgesichert werden kann. Von einer „globalen wirtschaftlichen Malaise“ ist da die Rede, von „plötzlichen Schocks“, denen es zu trotzen gelte. Es zeigt sich: Die Zeiten, in denen am WEF so richtig grosse Töne gespuckt wurden, sind fürs Erste vorbei. In den letzten Jahren beschworen sie noch „die grosse Transformation“ und „gemeinsame Normen für eine neue Realität“, dieses Jahr gehen sie in die Defensive. Die selbsternannten Führungseliten sind in Bedrängnis. Tatsächlich brodelt es in verschiedenen Teilen der Welt wie schon lange nicht mehr. Doch was für die Leute vom WEF eine Bedrohung darstellt, kann für uns eine Perspektive sein: eine Gegenmacht, die sich dem Kapital und seinen Repräsentanten in den Weg stellt.Bei den grossen Streiks in Südafrika, Spanien und Italien, beim Widerstand gegen die Sparprogramme in Griechenland, England und Portugal, überall zeigt sich: Die Leute wehren sich, sie bauen Druck von unten auf. Und ihre Kämpfe finden nicht isoliert statt; sie nehmen Bezug zueinander und vernetzen sich.

Auch in der scheinbar ruhigen Schweiz regt sich Widerstand. Es gab im vergangenen Jahr in verschiedenen Schweizer Städten entschlossene Kämpfe, ob am 1. Mai, am Frauenkampftag oder bei Demonstrationen gegen Repression und Gentrifizierung. Im Gesundheitswesen hat sich in der letzten Zeit gezeigt, dass es auch mit dem vielbeschworenen Arbeitsfrieden hierzulande nicht immer so weit her ist: Das Pflege- und Reinigungspersonal verschiedener Spitäler hat sich gegen die Angriffe auf seine Lebensbedingungen zum Teil erfolgreich zur Wehr gesetzt.

All diese Kampffelder wollen wir in unserer Anti-WEF-Kampagne aufgreifen. Vom 18. bis zum 19. Januar gibt es in der besetzten Binz ein Winterquartier mit Veranstaltungen, Diskussionen und einer Ausstellung. An der Aktionswoche gegen das Wef vom 18.-26. Januar gibt es viele Möglichkeiten, den Widerstand auf die Strasse zu tragen. Nehmt daran teil! Machen wir den Bonzen den Garaus!

SMASH WEF!

GEGEN STAAT UND KAPITAL –

WIDERSTAND IST ÜBERALL!

Anti-WEF Aktionstage vom 18. bis 27. Januar

Die überregionale Aktionswoche gegen das Wold Economic Forum
2013 beginnt mit mehreren Veranstaltungen (und mehr) in der
Binz in Zürich (Üetlibergstr. 111)!

Freitag , 18. Januar
19-21h
WEF und Krise des Kapitalismus – Das WEF in der Krise. Ein
Spiegelbild des maroden, perspektivenlosen Zustands des
Kapitalismus.
Vom WEF nach Südeuropa (Griechenland und Italien) und zurück.
Veranstaltung mit zwei Gästen aus dem griechischen Widerstand.

Samstag, 19.Januar
15-17h
WEF und Stadtentwicklung BINZ bleibt BINZ! Von der aktuellen
Situation bis zur Räumung. Verbindung zwischen WEF, Kapitalexport
und der Stadtentwicklung am Beispiel der Übernahme von Steiner
durch indischen Immobilieninvestor.

18-20h
Repression: Angriff und Schutz Zwischen Aussageverweigerung,
Strafbefehlen und abgekürzten Verfahren: Ein Widerspruch? Was tun ?
Spiess umdrehen! Diskussion mit Anwalt Marcel Bossonet und Betroffenen.
Tipps und Tricks zur Repression auf der Strasse. Samstag 19.1. Film:
9 Tage hinter den Barrikaden Als 1987 in Kopenhagen ein besetztes
Haus geräumt werden soll, kämpfen die BewohnerInnen neun Tage lang dagegen.

Ab 20.30h Konzert, mit 99% wahrscheinlichkeit Live: Dä Pöbel, Wrung $ Kid, Melodisinfonie und den DJs: Lazy Mood, Vatsgoed & Fez Momo

Durchgehend:
Austausch, Transpimalen, Infos, Essen, Trinken, …
Austellung zu Marcos Geschichte von italienischen AnarchistInnen.

Das Anti-WEF-Programm in Basel: Vom WEF nach Südeuropa
und zurück. Veranstaltung mit zwei Gästen aus dem griechischen
Widerstand. Samstag 19. Januar, 19h, Gewerkschaftshaus Basel

Montag 21. Januar 19h Volkshaus Zürich
Marco vs. Urbaniok. Die internationale Verschärfung gegen ungebrochene
politische Gefangene, warum kommen sie nicht raus. Wer spielt welche
Rolle bei Marco: Diskussion mit Anwalt Bernard Rambert.

Gemeinsam gegen den Auftritt Urbanioks an der Volkshochschule
(Universität Zürich) am 5. Februar.

www.aufbau.org www.rjz.ch www.binzbleibtbinz.ch