Bern: Anti-WEF-Fest

Vom 21. bis zum 24. Januar 2015 treffen sich einmal mehr die führenden Vertreter_innen von Wirtschaft und Politik am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos.
Abgeschottet von der Aussenwelt gleicht Davos in diesen Tagen einer Festung. Mit einem massiven Militär- und Polizeiaufgebot soll die Sicherheit der Teilnehmer_innen gewährleistet werden. Unter dem Motto: „The New Global Context“ (Der neue globale Zusammenhang) steht der laufende politische, soziale,wirtschaftliche und technologische Wandel im Mittelpunkt.

Die Teilnehmer diese Forums geben vor, die Welt verbessern zu wollen. Dabei sind genau diese Heuchler CEOs, Manager_innen und Verwaltungsräte von Unternehmen, welche auf der ganzen Welt Menschen ausbeuten und die Umwelt zerstören.

Trotz 45 Weltwirtschaftsforen hat sich auf dieser Welt nichts geändert. Täglich verhungern Menschen, Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer auf der Flucht vor Armut, Verfolgung und Krieg. Arbeiterinnen und Arbeiter werden ausgebeutet und einige Wenige bereichern sich.
Es wird sich auch nichts ändern solange das kapitalistische Wirtschaftssystem nicht überwunden ist.
Wir wollen uns nicht vorgeben lassen, wie wir uns zu organisieren haben. Nehmen wir unser Leben selbst in die Hand!

Lasst uns gemeinsam gegen das WEF festen

Am 24. Januar Anti WEF Fest auf der Schützenmatte vor der Reitschule in Bern

Weitere Infos und Plakat: http://ch.indymedia.org/de/2015/01/94113.shtml oder http://revolutionär.ch

Anti WEF 2015

Ob mit der Aktionswoche inklusive Veranstaltungen in der Perlamode in Zürich, mit dem Winterquartier an der Kernstrasse oder dem Aktionstag in Bern, rufen wir zu einem breiten Widerstand gegen das Treffen der Elite auf. Haltet Augen und Ohren offen und beteiligt euch auf vielfältige Weise an den Aktivitäten gegen das WEF!

Anti-WEF-Winterquartier am 17. Januar in Zürich an der Kernstrasse Nr. 14!

Programm:

14 Uhr: Infos zur aktuellen Situation von Marco Camenisch

15 Uhr: Das Netzwerk „noi saremo tutto / wir werden alles sein“ berichtet über die Erfahrungen der „Antifaschistischen Karawane“, welche kürzlich die Region Donbass in der Ukraine besucht hat. (www.noisaremotutto.org)

17 Uhr: Was am WEF diskutiert wird, nimmt mit den
Freihandelsabkommen TiSA und TTIP konkrete Formen an. Doch treffen
diese heute nicht mehr auf den Widerstand einer
Globalisierungsbewegung. Wir informieren.

18 Uhr: Das Antifaschistische Rechercheteam präsentiert seine Analyse zu den verschiedenen Strömungen innerhalb der Pegida.

20 Uhr: Die Krise des Kapitalismus hält noch immer an. Auch dieses Jahr wird am Wef über Krisenbewältigung durch vermehrt regional aufgebaute und dennoch vernetzte Wirtschaftsräume diskutiert. Was bedeutet dies im globalen Kontext und welche imperialistischen Praktiken können daraus hervorgehen? Veranstaltung mit Diskussion.

Zudem verschiedene Infostände, leckeres Essen und weiteres! Die neuesten Fotos und Infos gibt dazu gibts auf https://antiwef.wordpress.com/

OSZE angreifen! Aktionstage 3.-5. Dezember

Am 4. und 5. Dezember findet in Basel das Ministerratstreffen der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) statt. Die Veranstaltung der Aussenminister und Regierungsberater wird dabei von rund 1000 PolizistInnen, Einheiten der Grenzwache sowie rund 5000 Armeeangehörigen überwacht und abgeschottet. Dagegen formiert sich zunehmend Widerstand: Unter dem Motto „OSZE angreifen“ werden vom 3. bis zum 5. Dezember vielfältige Aktionen gegen das Treffen stattfinden. Der Widerstand gegen die OSZE verbindet dabei den Kampf gegen die lokale Säuberung und Vertreibung in der Stadt Basel mit dem internationalen Kampf gegen die herrschende Klasse und ihre imperialistischen Projekte. Ob in Basel oder sonst wo: OSZE fuck off!

Konzert am 4. Dezember mit Grup Yorum, Burning Monks und Töbsücht. Ab 18:00, Kiesstrasse 6, Allschwil.

Demonstration am Freitag, 5. Dezember um 18:00 vom De Wette-Park (Beim Bahnhof Basel) aus.

My body, my choice! Auf die Strasse gegen rechte Hetze!

Nun müssen wir uns schon im fünften Jahr in Folge mit dem „Marsch für’s Läbe“ in Zürich beschäftigen. Im Jahre 2014 angekommen fühlen wir uns allerdings nicht, wenn wir uns die Inhalte und Akteure dieser Gruselveranstaltung anschauen.

Der Verein „Marsch für’s Läbe“ setzt sich aus 16 Gruppierungen aus dem Umfeld diverser christlich- fundamentalistischer Bewegungen zusammen, von katholischen bis zu evangelikalen Kreisen. Die christlich- rechtskonservativen Abtreibungsgegner_innen sehen sich als bibeltreue Christ_innen, die die Rechte der Schwächsten der Gesellschaft vertreten. Dass sie in Parteien und Gruppen mit diskriminierenden Positionen organisiert sind, ist für sie kein Widerspruch.

Antifeministisch, homophob und nationalistisch

Abtreibung ist für sie Mord. Aufklärungsunterricht wird allerdings als jugendgefährdend angesehen und im Kampf gegen HIV und andere Geschlechtskrankheiten solle lieber Werbung für ewige Treue gemacht werden, anstatt für Kondome. Homosexualität ist für sie eine Krankheit und die bürgerliche Kleinfamilie die einzig erstrebenswerte Form des Zusammenlebens.

Die reaktionären Christ_innen positionieren sich in Migrationsfragen rechts aussen und distanzieren sich auch nicht von mitmarschierenden Neo-Nazis. Der völkische Nationalismus wird dabei im gesamten Spektrum deutlich sichtbar: Die Rede ist stets von „unserem Volk“ und „unserem Land“ – ihr „gewaltloser Einsatz mit ihrem persönlichen Leben und Wirken“ entscheidet sich an der Herkunft und ist purer Rassismus.

Gewaltlos sind die selbsternannten „Lebensschützer“ jedoch keineswegs.

Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, machen sich ihrer Ideologie nach an Gott und seinem „Lebensplan“ schuldig. Genauso wie alle an der Durchführung Mitbeteiligten und jene, welche sich damit solidarisch erklären.

Statt wirkliche Hilfe anzubieten wird systematisch fehl-informiert, eingeschüchtert und teilweise sogar gedroht. Sind die Kinder erst mal geboren können die Frauen keine grosse Hilfe erwarten. Kinderbetreuung, Mittagstisch und Ganztagsschule sind schliesslich eine Gefahr für die Schweizer Kleinfamilie.

Leider sind die Ideen der rechten Christ_innen keine Randerscheinung.

Sie sind vielmehr Teil einer reaktionären Hetze, die sich in der letzten Zeit massiv verschärft hat.
Die Angst vor „den Anderen“ wird aufgebaut um Überwachung und Repression zu verschärfen. Konservative Wertvorstellungen werden vorgeschoben um Sozialabbau und Leistungsdruck voran zu treiben.

Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ist eine wichtige Errungenschaft der Frauenbewegung.

Eine Abtreibung ist eine bewusst getroffene Entscheidung der Frau. Ein Abtreibungsverbot schafft Schwangerschaftsabbrüche nicht aus der Welt, sondern kriminalisiert sie nur. Die Folgen sind Pfuscherei, Selbstabtreibungen, Zwangsgeburten sowie massiver finanzieller und moralischer Druck.

Wir haben uns das Recht auf Selbstbestimmung erkämpft. Die Angriffe der „Lebensschützer_innen“ zeigen aber, dass wir diese Errungenschaft auch weiterhin verteidigen müssen. Da sie es anscheinend noch immer nicht begreifen, zeigen wir ihnen auch dieses Jahr, dass sie nicht erwünscht sind.
Wir kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben jenseits der patriarchalen Kleinfamilie – wir gestalten unser Leben und unsere Sexualität nach unseren Bedürfnissen!

Darum: Auf die Strasse gegen rechte Hetze!

20. September 2014 / 14:00Uhr / Rentenwiese

Zum Nachmittag in Zürich

Wir riefen für 15 Uhr zu einer antikapitalistischen Demonstration auf dem Helvetiaplatz auf. Das Ziel war (und ist) fortschrittliche Politik am 1. Mai dortin zu tragen, wo die Konsequenzen der kapitalistischen Stadtaufwertung am fassbarsten sind. SexarbeiterInnen, DruckerInnen und Garagisten werden vertrieben, gewünscht sind Europaalleen. Wir sind nicht damit einverstanden, den 1. Mai auf dem Zünfterplatz zu feiern – der 1. Mai gehört auf die Strassen des Kreis 4.

 

Mehrere hundert Personen folgten diesem Aufruf. Um 15 Uhr besammelte man sich auf dem Helvetiaplatz. Es wurde die autonome Volksrepublik Aussersihl ausgerufen und es wurden Lieder gesungen, es gab Reden zu Repression, Aufwertung und der Kontinuität sozialdemokratischer, grüner und jetzt “alternativer” Polizeiführung. Rund um den Helvetiaplatz gab es Feuerwerk und Rauch, lautstark wurden Parolen gerufen. Im Quartier fuhren derweil Velogruppen durch die Strassen, die Feuerwerk entzündeten. Um 16 Uhr gingen wir zurück auf den revolutionären Treff.

Linke Politik war auf dem Helvetiaplatz sicht- und fassbar. Dieses Ziel wurde erreicht. Aber: Mit einem Grossaufgebot von Stadt- und Kantonspolizei wurde eine Demonstration durch das Langstrassenquartier verhindert. Die politische Verantwortung dafür trägt der Polizeivorsteher Wolff. Am 1. Mai ist Politik auf dem Platz der Zünfter und Bonzen erlaubt – dort aber, wo der Kapitalismus Leute aus ihren Wohnungen und Arbeitsplätzen vertreibt, werden Demonstrationen verhindert.

Kommt auf das Kanzleiareal im Kreis 4, es gibt Konzerte und Barbetrieb. Ab 18 Uhr findet in der Kanzleihalle die Veranstaltung “Internationalismus konkret!” statt, zudem wird der Film “Art War” über die revolutionäre Graffitis in Ägypten gezeigt.

Der 1. Mai im Kreis 4 statt auf dem Zünfterplatz!

Communique zum revolutionären Politwochenende in Zürich

Das Revolutionäre Bündnis Zürich hat, wie auch schon in den vergangenen
Jahren, am 26. bis 27. April in Zürich das “Politprogramm zum
revolutionären 1. Mai” durchgeführt.

Während zwei Tagen schlugen wir unsere Zelte auf dem Kanzleiareal
vis-à-vis des Helvetiaplatzes auf, um Veranstaltungen zu
unterschiedlichen linken und revolutionären Themen zu organisieren.
Thematisiert wurden unter anderem Arbeitskämpfe in Instanbul, die Vorkommnisse
in der Ukraine, Kämpfe von MigrantInnen hier und international, der
Aufstand in Bosnien, die Vernetzung des antifaschistischen Widerstands
in Europa und der Kampf gegen die Repression in den Städten. Dazu
begrüssten wir Genossinnen und Genossen aus Deutschland, Griechenland
und Italien sowie viele BesucherInnen.

Den öffentlichen Raum nutzen und mit politischen Inhalten füllen wollen
wir nicht nur am Politwochenende, sondern natürlich auch am 1. Mai!

Kommt am 1. Mai um 9.30 Uhr an die Lagerstrasse zur Besammlung des
revolutionären Blocks an der Demo. Im Anschluss gehts erneut aufs Kanzleiareal,
auf den Revolutionären Treff, wo es neben Infoständen und Verpflegung ab
12.30 Uhr auch zwei Konzerte von Smith&Smart (DE) und Hrwas (GR) geben wird!

Um 15h startet die antikapitalistische Demo am Helvetiaplatz /
Bäckerstrasse!

Verbinden wir verschiedenste Kämpfe, tragen wir Antikapitalismus und
Antirassismus auf die Strasse!

Zum Abschluss des revolutionären 1. Mai treffen wir uns ab 18 Uhr in der
Kanzleiturnhalle, um nochmals mit unseren internationalen Gästen zu
diskutieren. Zudem zeigen wir den Film “Art War” über Agitprop in Ägypten!

POLITPROGRAMM ZUM ERSTEN MAI 2014 auf dem Kanzlei Areal Zürich

Mit Genossinnen und Genossen aus Deutschland, Italien, Griechenland und der Türkei diskutieren wir in jeweils circa einstündigen Blöcken über aktuelle Brennpunkte revolutionärer Politik in der Schweiz und in Europa. Daneben wird es Infozelte zu politischen Gefangenen und dem Tierbefreiungskampf geben. Sowie natürlich Essen, Trinken und spannende Begegnungen. Kommt und beteiligt euch!

Samstag 26. April

14:00: Einleitung

14:15: Arbeitskampf: Fabrikbesetzung und Streik in Istanbul:

Seit dem 10. Februar sind die 1500 ArbeiterInnen des internationalen Verpackungskonzerns Greif im Streik. Sie kämpfen nicht nur für die Festanstellung von LeiharbeiterInnen, sondern benennen den Kapitalismus als Hauptfeind und beteiligen sie sich an politischen Kämpfen wie am 8. März. Wir diskutieren mit GenossInnen der BirKar, welche vor Ort beteiligt sind über Unterstützungsarbeit, Streikdynamik und politische Dimension.

15:15: Akutelle Themen aus der 8.-März-Kampagne:

Spitäler geraten ins Fadenkreuz der Privatisierung, denn das Kapital entdeckt den Gesundheitsbereich als lukrativen Wachstumsmarkt. Aktuell gibt es Bestrebungen zur Ausgliederung Neuigkeiten der Stadtspitäler Waid und Triemli, ein beliebter erster Schritt der Salamitaktik. Dagegen hilft wohlbekanntlich nur Streik und Widerstand

16:00 Kämpfe der Migration:
Wir diskutieren Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven von Migrationskämpfen in der Schweiz. Wie wirken sich die repressiven Bedingungen aus? Wie entsteht kollektive Widerständigkeit und welche Rolle können solidarische Menschen in migrantischen Kämpfen einnehmen? .

17:00: Ukraine – Kriegstendenz und faschistische Bedrohung

Die ökonomische Krise führt zur politischen Krise. Dies zeigt sich gerade auch an der Ukraine, wo sich einerseits die imperialistische Kriegstendenz verschärft und sich andererseits der EU-Imperialismus in diesem Kampf auch offen auf faschistische Kämpfe stützt. Russlandexperte Kai Ehlers gibt einen Überblick der aktuellen Ereignisse und Entwicklungen.

Ab 21 Uhr: Molotow im Provitreff Zürich – Bar, Tanz, Musik & Diskussion!

Sonntag

14:00: Bosnien – Aufstand in Bosnien-Herzegovina

Von Arbeitskämpfen in ehemaligen Industriezentren bis zu brennenden Regierungsgebäuden…. Die RJZ lädt vor Ort aktive Militante ein, die über die Kämpfe und deren Perspektiven berichten werden.

15:00: Antifaschistische Kämpfe in Europa mit internationalen Gästen:

Im Zuge der Krise sind in ganz Europa sowohl auf den Strasse wie in den Parlamenten rechte und faschistische Kräfte auf dem Vormarsch. Wir diskutieren mit antifaschistischen AktivistInnen aus verschiedenen europäischen Ländern, wie dieser Entwicklung zu begegnen ist.

17:00: Stadt und Repression  – Widerstandt trotzt Aufwertung:

Die Stadtaufwertung in Europa verschärft die Repression auf der Strasse. Es braucht Antworten auf die Frage, wie die Strasse als Kampfterrain erhalten werden kann, an Tagen wie dem 1. Mai und sonst! Diskussion mit GenossInnen von Zusammen Kämpfen (D), der Roten Hilfe (CH) und weiteren Gästen.

 

Donnerstag 1. Mai 2014 Zürich

09:30 Revolutionärer Block Lagerstrasse

12:30: Revolutionärer Treff Kanzleiareal: Smith and Smart (Berlin) & Hrwas (griechischer Rapper)

15:00: Antikapitalistische Demo (Treffpunkt Helvetiaplatz / Bäckerstrasse)

19:00: Kanzleiturnhalle: Internationalismus konkret! Weiterer Erfahrungsaustausch mit unseren Gästen.In der Galerie parallel dazu Vorführung der kürzlich erschienenen Doku Art War über Agit-Prop in Ägypten.

1. Mai 2014: Ab auf die Strasse!

Mit 2000 Personen nahmen wir uns am Abend nach der Annahme der Abschottungsinitiative in Zürich unbewilligt die Strasse. Ohne bei den Behörden nachzufragen, ohne lästige Diskussionen darüber, wo man hin darf und wo nicht. Sondern aus Wut über ein Abstimmungsresultat, das von Rassismus beflügelt wurde. Diese und weitere Demonstrationen im vergangenen Jahr zeigten, dass wir auch ohne Bewilligung auf die Strasse gehen können.

Wir können es nicht nur, wir wollen es auch. Denn wir denken, dass es ein Hohn ist, wenn man mit denjenigen, die man sonst immer kritisiert, darüber verhandeln muss, was an einer Demonstration erlaubt ist und was nicht. Erlaubt ist in Zürich was nicht stört. Aber wollen wir wirklich den Regierenden die Bestimmung über das Erlaubte gewähren? Es ist kein Zufall, dass die Route am Vormittag nicht über den Paradeplatz führt! Es ist das Resultat der Institutionalisierung der Demonstration durch Gewerkschafts- und Parteispitzen, Hand in Hand mit den PolizeivorsteherInnen Maurer, Leupi und Wolff.

Wir denken, dass ein antikapitalistischer Widerstand nicht als Bittsteller beim kapitalistischen Staat auftreten kann. Erst recht nicht an einem Tag wie dem 1. Mai. Seit mehr als 100 Jahren wird er als Kampftag begangen. Von Arbeitern und Arbeiterinnen, die auf die Strasse gehen, um gegen miese Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Von AntifaschistInnen, die gegen Nazis aktiv sind. Von Frauen, die den Frauenkampf auf die Strasse tragen. Die Liste lässt sich verlängern – die Konstante ist der Widerstand gegen Missstände sowie der Kampf für eine solidarische Perspektive.

An diesem Tag muss es darum gehen anzuecken, statt abzunicken. Nicht gute Miene zum miesen Spiel machen, sondern gegen das demonstrieren, was uns stört. Gemeinsam, mit den verschiedensten Inhalten auf der Strasse. Das macht den 1. Mai so wichtig und spannend: Die verschiedensten Kämpfe kommen an einem Ort zusammen, antikapitalistische und antirassistische Inhalte werden auf die Strasse getragen!

Gehen wir am 1. Mai also auf die Strasse. Nicht auf dem Sechsiläutenplatz, wo sich sonst die Zünfter feiern lassen, sondern im Kreis 4, der durch die “Stadtaufwertung” kaputt gemacht werden soll. Ihre Aufwertung gibt es nur für die, die es sich leisten können. Die anderen müssen raus, notfalls mit Rayonverboten und Polizeieskorte. Setzen wir dagegen ein Zeichen!

Kommt in den Kreis 4. Lasst uns unsere Inhalte auf die Strasse tragen.
Am 1. Mai ab auf die Strasse: 15 Uhr, Helvetiaplatz / Bäckerstrasse Zürich.

Heraus zur antikapitalistischen 1. Mai-Demo – im Kreis 4 statt auf dem Zünfterplatz!

Gegen Rassismus auf die Strasse!

Immer stärker wird die rassistische Stimmung in unserer Gesellschaft. In den letzten 60 Jahren kam es immer häufiger rassistischen Initiativen, welche zunehmend angenommen werden (Bsp. Masseneinwanderungsinitative, Ausschaffungsinitiative, Minarettverbot, etc.)

Mit solchen rassistischen Initativen werden lediglich Sündenböcke gesucht, für Probleme, welche ihren Ursprung woanders haben. Es werden Feindbilder geschaffen und unbegründete Ängste herbeigerufen.

Im aktuellen Diskurs steht nicht Mensch und seine Menschlichkeit im Zentrum, sondern die Konsequenzen für den Wohlstand und die Sicherheit der Schweizer/Schweizerinnen.

Kein Rassismus – weder in staatlichen nocht privaten Institutionen, auf dem Arbeitsmarkt, bei Wohnfragen, im Alltag – nirgendwo! Fremdenfeindlichkeit in keinster Weise tolerieren!

Wir finden es wichtig, auf die Strasse zu gehen. Deswegen treffen wir uns zu einer antirassistischen Demonstration.


Überregionale Demostration gegen Rassismus in Bern am 1. März um 13:00 Uhr bei der Heiliggeistkirche.

Unabhängig davon findet am selben Tag um 14:30 Uhr auf dem Bundesplatz eine Platzkundgebung “Für eine offene und solidarische Schweiz” statt.