1. Mai 2020

Die aktuelle Situation lässt die Widersprüche und Barbarei des Kapitalismus schonungslos hervortreten. Das chronisch überlastete Pflegepersonal muss noch länger und härter arbeiten als sonst. Menschen mit temporärer Anstellung sind seit einem Monat ohne Lohn, andere haben Lohneinbussen aufgrund der Kurzarbeit. Das Asylrecht in der Schweiz ist faktisch ausgehebelt, während die Geflüchteten in Griechenland ohne Schutz sind.  Es droht eine weitere Zunahme häuslicher und sexualisierter Gewalt. Und der Bund prüft die Massenüberwachung via Handyortung. Kurz: Die Krise tobt und wir sollen an unterschiedlichen Fronten für all die Fehler des Systems bezahlen.

Es ist eine Situation, in der der Kapitalismus mehr denn je zeigt, dass er selbst der Fehler ist. Doch dieser Fehler lässt sich beheben! Wir befinden uns in einer Situation, in der sich die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse drastisch verändern können, positiv wie negativ. Deshalb ist es für uns als revolutionäre und klassenkämpferische Linke klar, dass wir jetzt in die Offensive gehen müssen – und uns nicht erst erheben, wenn die Epidemie abgeflacht ist und alle reaktionären Massnahmen durchgesetzt sind.

Auch dieses Jahr kämpfen wir am 1. Mai gegen den Kapitalismus. Solidarisch uns angepasst an die Situation nehmen wir uns die Strasse! Genauere Infos folgen bald hier auf revmob.ch und auf barrikade.info

Solidarität heisst Revolution!
Gemeinsam gegen den Krisen-Kapitalismus!

Gegen Rassismus auf die Strasse!

Immer stärker wird die rassistische Stimmung in unserer Gesellschaft. In den letzten 60 Jahren kam es immer häufiger rassistischen Initiativen, welche zunehmend angenommen werden (Bsp. Masseneinwanderungsinitative, Ausschaffungsinitiative, Minarettverbot, etc.)

Mit solchen rassistischen Initativen werden lediglich Sündenböcke gesucht, für Probleme, welche ihren Ursprung woanders haben. Es werden Feindbilder geschaffen und unbegründete Ängste herbeigerufen.

Im aktuellen Diskurs steht nicht Mensch und seine Menschlichkeit im Zentrum, sondern die Konsequenzen für den Wohlstand und die Sicherheit der Schweizer/Schweizerinnen.

Kein Rassismus – weder in staatlichen nocht privaten Institutionen, auf dem Arbeitsmarkt, bei Wohnfragen, im Alltag – nirgendwo! Fremdenfeindlichkeit in keinster Weise tolerieren!

Wir finden es wichtig, auf die Strasse zu gehen. Deswegen treffen wir uns zu einer antirassistischen Demonstration.


Überregionale Demostration gegen Rassismus in Bern am 1. März um 13:00 Uhr bei der Heiliggeistkirche.

Unabhängig davon findet am selben Tag um 14:30 Uhr auf dem Bundesplatz eine Platzkundgebung “Für eine offene und solidarische Schweiz” statt.