Schluss mit dem Profit auf Kosten von Mensch, Tier und Natur! Heraus zum 1. Mai!

Die Fleischindustrie verkörpert exemplarisch den umfassenden Bereicherungstrieb, der in der kapitalistischen Produktionsweise herrscht. Krankmachender Leistungsdruck und miese Löhne, Tiermord am Fliessband und schonungsloser Raubbau an der Erde bilden die Grundlagen des tagtäglichen Geschäfts. Damit aus dem Kapital der Fleischunternehmer mehr Kapital wird, werden systematisch Lohnarbeiter ausgebeutet und Tiere zu Waren gemacht. Wir haben die Fleischindustrie satt und genug von der kapitalistischen Barbarei! Deshalb rufen wir dazu auf, am 1. Mai gemeinsam auf die Strasse zu gehen und für eine ökologische und sozialistische Gesellschaft ohne Schlachthäuser zu kämpfen! Macht mit bei den Protesten und kommt ans Polit-Programm. Dieses Jahr gibt es u.a. ein Infozelt gegen die Schweizer Fleischindustrie, den Vortrag “Rebellion als Massenbetrug” und die CH-Filmpremiere “Losgelöst von allen Wurzeln…”.

Mehr Infos:

Mobivideo: https://www.youtube.com/watch?v=h5hY3v9JNgU Aufruf und Programm: http://www.tierrechtsgruppe-zh.ch/?p=4093

Gegen Rassismus auf die Strasse!

Immer stärker wird die rassistische Stimmung in unserer Gesellschaft. In den letzten 60 Jahren kam es immer häufiger rassistischen Initiativen, welche zunehmend angenommen werden (Bsp. Masseneinwanderungsinitative, Ausschaffungsinitiative, Minarettverbot, etc.)

Mit solchen rassistischen Initativen werden lediglich Sündenböcke gesucht, für Probleme, welche ihren Ursprung woanders haben. Es werden Feindbilder geschaffen und unbegründete Ängste herbeigerufen.

Im aktuellen Diskurs steht nicht Mensch und seine Menschlichkeit im Zentrum, sondern die Konsequenzen für den Wohlstand und die Sicherheit der Schweizer/Schweizerinnen.

Kein Rassismus – weder in staatlichen nocht privaten Institutionen, auf dem Arbeitsmarkt, bei Wohnfragen, im Alltag – nirgendwo! Fremdenfeindlichkeit in keinster Weise tolerieren!

Wir finden es wichtig, auf die Strasse zu gehen. Deswegen treffen wir uns zu einer antirassistischen Demonstration.


Überregionale Demostration gegen Rassismus in Bern am 1. März um 13:00 Uhr bei der Heiliggeistkirche.

Unabhängig davon findet am selben Tag um 14:30 Uhr auf dem Bundesplatz eine Platzkundgebung “Für eine offene und solidarische Schweiz” statt.

Blick Schlagzeile bringt für einmal richtige News!

Am 30.1. haben wir – verschiedene revolutionäre Kräfte – in den Städten Bern, Basel und Zürich ca. 500 Blick-Schlagzeilen mit folgendem Inhalt in öffentlichen Verkehrsmitteln befestigt: “Wieder Klassenkampf im Welschland! Privatisierung: Regierungsrat (NE) ruiniert Gesundheitssektor. Spital-Streik in Neuchâtel.”

Mit dieser Aktion solidarisieren wir uns mit den Streikenden vom Spital La Providence in, die seit November im unbefristeten Streik für den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) CCT21 kämpfen. Genolier, ein privates Spitalunternehmen, welches das Spital im Dezember 2012 kaufte, verlangt die Kündigung des GAV, ansonsten wollen sie vom Kauf zurücktreten.

Fällt der GAV weg, sind massive Lohneinbussen, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Entlassungen und Auslagerungen von Dienstleistungen garantiert. Nun sollen alle Streikenden entlassen werden, statt Genolier! Die Regierung Neuchâtels zeigt auf welcher Seite sie steht: und dies ist nie die der ArbeiterInnen, sondern des “Wirtschaftsstandorts” und des Kapitals.

Dass dieser Streik ausgerechnet im Gesundheitssektor stattfindet, ist wohl kein Zufall: Nach der Einführung der Fallkostenpauschalen geht die Ökonomisierung und Privatisierung der Gesundheit nun in eine weitere Runde.

Die Streikenden – ob sie gewinnen werden oder nicht – zeigen grossen Mut und verdienen unsere Solidarität.

Solidarität mit den Streikenden!
Keine Entlassungen der Streikenden!
Keine Privatisierung der Gesundheit!
Streik und Klassekampf statt Sozialpartnerschaft und Arbeitsfrieden!

Infos zum Streik:
Homepage der Streikenden: www.solidarite-laprovidence.ch
Facebookgruppe der Streikenden: www.facebook.com/groups/280137895422834/
Aktuelle Informationen auf Deutsch: www.aufbau.org

Aktionstag für die Gefangenen vom 1. Mai

Seit dem 10. Juni sitzen in Zürich junge Genossen (die Mehrheit ist zwischen 18 und 20 Jahren alt) in Untersuchungshaft. Vorgeworfen werden ihnen Aktivitäten am 1. Mai 2012 in Zürich. Es zeigt sich, dass die Justiz mit solchen Vorwürfen versucht aktive Personen und Gruppen einzuschüchtern. Sei es am 1. Mai, um Sportveranstaltungen oder an illegalen Strassenpartys: Wer die Strasse und den öffentlichen Raum nimmt, soll abgeschreckt werden! Sie gehen gezielt auf Junge los und versuchen mittels Arbeitgebern und Schulen Druck auf die Genossen auszuüben, egal ob diese gerade vor einer neuen Ausbildung oder einem neuen Arbeitsplatz stehen. Sie zielen damit ins Leere, denn die Gefangenen bleiben kämpferisch.

Die Initiative liegt bei uns

Wir solidarisieren uns mit den Gefangenen vom 1.Mai und rufen zu einem Aktionstag am 28. Juli 2012 unter der Parole „Freiheit für die Gefangenen vom 1. Mai“ auf. Egal ob Flyer, Briefe, Kleber oder Transparente, egal ob Blitzkundgebungen, Feste oder Besuche bei den Knästen: Eure Solidarität hilft den Gefangenen und ermöglicht uns gemeinsam in die Offensive zu gehen. Schickt uns per Mail Fotos, Berichte oder sonstwas von den Aktivitäten. Wir leiten diese den Gefangenen weiter. Laufend informiert wird auf aufbau.org, rjz.ch und ch.indymedia.org/de. Weitere Informationen gibt es via rotehilfe@aufbau.org. Wir sind für die Solidaritätsarbeit auf Spenden angewiesen, diese sind über das Konto 85-559939-2 mit Betreff „1. Mai“ möglich.

Freiheit für die Gefangenen vom 1.Mai!

Spiess umdrehen – dem Kapitalismus den Prozess machen!

 

Rote Hilfe Schweiz, 23. Juli 2012

rotehilfe@aufbau.org

 


Call for active solidarity with the prisoners of the 1. May!

Young comrades are imprisoned since the 10. June in Zürich (the majority is between 18 and 20 years old). They are accused of having participated in activities during the 1. Mai in Zürich. It is obvious that the justice system tries to discourage active people and groups with such accusations. Be it on the 1. May, around sport-events or during illegal parties: Whoever chooses to use the roads and public spaces, shall be scared off! They aim for the young comrades and try to exert pressure via their workplaces and schools. They do not care whether the imprisoned are about to start a new education or job. And yet they miss each time because the prisoners remain strong.

The initiative lies with us

We want to show our solidarity with the prisoners of the 1. May and call for a day of active solidarity on the 28. July 2012 under the slogan „Freedom for the prisoners of the 1. May“. Be it flyers, letters, stickers or banners, short manifestations, parties or visits in front of the prisons: Our solidarity helps the comrades and gives us an offensive role. Send us photographs, reports or whatever else from the activities. We will pass these on to the prisoners. The information on aufbau.org, rjz.ch and ch.indymedia.org/de is updated continuously. Further information can be requested via rotehilfe@aufbau.org. We need donations for solidarity work, the can be made via the account CH82 0900 0000 8555 9939 2 with the additional information „1. May“.

Freedom for the prisoners of the 1. May!

Let’s turn the tables – take capitalism to trial!

Rote Hilfe Schweiz, 23. Juli 2012

rotehilfe@aufbau.org

Wir fordern: Freiheit für die Gefangenen vom 1. Mai!

Am Dienstag, dem 10. Juli, wurden in einer koordinierten Verhaftungsaktion Genossen festgenommen. Die Mehrheit ist zwischen 18 und 20 Jahre alt. Es zeigt sich klar, dass die Repression gezielt bei den Jungen ansetzt, um möglichst früh durch die Gefährdung von Lehr-, Schul- oder Arbeitsplätzen Eindruck zu schinden. Einer ist am Freitag (13. Juli) freigelassen worden, die Übrigen sitzen nun in Untersuchungshaft, . Ihnen allen werden Aktivitäten am 1. Mai vorgeworfen – darunter sowohl Aktionen an der bewilligten Demonstration am Vormittag wie auch am Nachmittag im Rahmen des Revolutionären Treffs auf dem Kanzleiareal und in der nahen Umgebung.

Der Machtanspruch des Staates in Form von Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz auf die absolute Kontrolle des Raums soll untermauert werden. Wer mit seinen oder ihren Inhalten und Formen im öffentlichen Raum präsent sein will, soll abgeschreckt werden. Das zeigt sich nicht nur am 1.Mai, sondern auch in der allgemeinen Zunahme der Überwachung im öffentlichen Raum, der Vertreibung von “unerwünschten Gruppen” im Rahmen der “Stadtaufwertung” (wie auf der Bäckeranlage in Zürich) oder in der Verfolgung der Beteiligten an illegalen Parties. In all diesen Fällen wie auch anhand der Vorwürfe in dieser Geschichte soll aufgezeigt werden, dass nichts toleriert wird, was sich unkontrolliert den öffentlichen Raum nimmt und ihn nutzt.

Wir lassen uns nicht einschüchtern von diesen Abschreckungsversuchen. Wir sind der Meinung, dass wir uns den öffentlichen Raum nehmen sollen, ihn nutzen und verteidigen wollen. Daher gilt es, sich in derartigen Situationen gemeinsam und kämpferisch zu wehren.

Wir laden dazu ein, sich diesem Aufruf anzuschliessen. Schreibt ein Mail an rotehilfe@aufbau.org, wenn ihr euch als Einzelperson, Gruppe oder Organisation dieser Solidaritätserklärung anschliessen wollt, und leitet sie weiter.

Rote Hilfe Schweiz | Revolutionärer Aufbau Schweiz | Revolutionäre Jugend Zürich | gruppe antikapitalistische praxis (gap) | Radio LoRa | Bewegung für soziale Gerechtigkeit | Antikapitalistisches Kollektiv Zürcher Oberland (akzo) | Tierbefreiungsbündnis Zitronenfalter | Antirep Aarau | Infoladen Kasama | Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP) – Hamburg | Revolutionäre Aktion Stuttgart | SoL * Sozialistische Linke | Infoladen Rabia Winterthur | Antirep Winterthur | Freund/innen und Unterstützer/innen von Marco Camenisch | Bleiberecht Kollektiv Zürich | Antirep Bern | Marco Camenisch | RSO Schweiz | HelferInnen der Roten Falken Zürich | widerrede | Autonome Antifa Freiburg | Karakök Autonome | Tierrechtsgruppe Zürich | Revolutionäre Jugend Gruppe (RJG) | Antikapitalistische Linke (AKL) | Secours Rouge Belgique | BFS Jugend Zürich | PdA Zürich | Stand 26. Juli 2012