Smash G20 in Hamburg

Gemeinsam nach Hamburg – Ensemble contre le g20 – Together to Hamburg

Vom 7. bis 8. Juli 2017 treffen sich in Hamburg die Mitglieder der G20 zum zwölften Mal. Die G20 sind das Treffen der zwanzig grössten ökonomischen Mächte der Welt, während ihren Treffen einigen sich ihre RepräsentantInnen auf die grossen Linien in der ökonomischen und finanziellen globalen Agenda. Die “AnführerInnen der Freien Welt” und die Diktatoren, die sich an diesem Treffen präsentieren, sind für ihre kriminellen Taten notorisch bekannt. Sei es Donald Trump und seine Raketen, Vladimir Putin und seine bedingungslose Unterstützung des Regimes von Bashar El-Assad oder auch Recep Tayyip Erdogan und der König Salman, die Daesh unterstützen; alle haben Blut an ihren Händen.

Während man im Westen zunehmend in die Falle der NationalistInnen tappt, die Wachhunde des Kapitalismus, versucht der Neoliberalismus uns glauben zu lassen, dass es keine anderen Themen gäbe als die “glückliche liberale Globalisierung”. Dank diesem System können wir für unseren Konsum Güter bestellen, die aus jeder Ecke der Welt kommen, zeitgleich erscheint es unmöglich, anderen Menschen zu helfen und es ist normal, sie in Notunterkünften zusammenzupferchen oder schlimmer noch, sie im Mittelmeer nicht zu schützen. Die Heuchelei ist absolut: Wer zwang die syrischen Flüchtlinge zur Flucht? Wer destabilisierte Syrien, den Irak oder profitiert vom Chaos im Nahen Osten, um sich dessen Reichtümer anzueignen? Elf Mal konnten sich diese zwanzig Staaten treffen, wir können ohne Zweifel kurz vor dem zwölften Gipfel etwas feststellen: Das Problem ist das kapitalistische System selber sowie die Verantwortlichen, die es verteidigen und vorantreiben.

Neben klassischen ökonomischen und sicherheitspolitischen Themen werden auch viele andere Themen angepackt und es sind diverse Treffen mit der “Zivilgesellschaft” angesetzt. Es konstituieren sich “Arbeitsgruppen” anlässlich des G20-Treffens zu den Themen: Arbeit, Jugend, Frauen* oder Umwelt. Die Mehrheit dieser “Probleme” sind dem kapitalistischen System inhärent. Das Interesse der G20 sich diesen Themen anzunähern, besteht darin, sich die Themen der sozialen Kämpfe wieder anzueignen und sich dessen als Ventil zu bedienen, um die Frustration der Massen zu mildern.

Als Militante* sind wir alle von der G20 betroffen. Auch wenn die Entscheidungen der G20 wohl bereits im vornherein feststehen und der Gipfel letztlich eine Zeremonie ist, auch wenn wir wissen, dass es alles nur eine immense politische und mediale Maskerade darstellt, müssen wir auf den Ruf aus Hamburg hören und unsere Solidarität mit den Kämpfen weltweit zeigen. Der Gipfel geht uns in unseren Kämpfen alle was an. Die Folgen dieses Treffens sind nicht nur auf internationaler Ebene, sondern wirken auch auf die Kämpfe, die lokal stattfinden. Sei es in der Unterstützung der Geflüchteten, in den Arbeitskämpfen oder in jenen der feministischen und antifaschistischen Gruppen.

In ganz Europa treffen sich verschiedene Initiativen und organisieren den Widerstand an diesem Gipfel. Hamburg war immer eine Stadt der Auseinandersetzung und des sozialen Widerstands. Die Auswahl dieser Stadt, um den Gipfel durchzuführen, ist eine Provokation. Für uns wird es ein Anlass sein, an dem wir uns positionsübergreifend unter einem gemeinsamen Ziel vereinigen, und an dem wir mit verschiedenen Formen des Widerstands tätig werden. Für uns wird es ein Anlass sein, an dem sich Zehntausende treffen, gemeinsam neue internationale Perspektiven erschaffen und Zeug*innen ihrer eigenen Kraft und Solidarität werden.
Im Juli: ALLE NACH HAMBURG!

Unterzeichnende Gruppen:
Réseau d’Agitation Genève (RAGE)
Revolutionärer Aufbau Schweiz
Anarchistische Gruppe Bern                                                                               Revolutionäres Bündnis Region Zürich

Zusammenhänge, die diesen Aufruf unterstützen wollen, können sich bei rage@cryptolab.net melden

Schluss mit dem Profit auf Kosten von Mensch, Tier und Natur! Heraus zum 1. Mai!

Die Fleischindustrie verkörpert exemplarisch den umfassenden Bereicherungstrieb, der in der kapitalistischen Produktionsweise herrscht. Krankmachender Leistungsdruck und miese Löhne, Tiermord am Fliessband und schonungsloser Raubbau an der Erde bilden die Grundlagen des tagtäglichen Geschäfts. Damit aus dem Kapital der Fleischunternehmer mehr Kapital wird, werden systematisch Lohnarbeiter ausgebeutet und Tiere zu Waren gemacht. Wir haben die Fleischindustrie satt und genug von der kapitalistischen Barbarei! Deshalb rufen wir dazu auf, am 1. Mai gemeinsam auf die Strasse zu gehen und für eine ökologische und sozialistische Gesellschaft ohne Schlachthäuser zu kämpfen! Macht mit bei den Protesten und kommt ans Polit-Programm. Dieses Jahr gibt es u.a. ein Infozelt gegen die Schweizer Fleischindustrie, den Vortrag “Rebellion als Massenbetrug” und die CH-Filmpremiere “Losgelöst von allen Wurzeln…”.

Mehr Infos:

Mobivideo: https://www.youtube.com/watch?v=h5hY3v9JNgU Aufruf und Programm: http://www.tierrechtsgruppe-zh.ch/?p=4093

Gegen Rassismus auf die Strasse!

Immer stärker wird die rassistische Stimmung in unserer Gesellschaft. In den letzten 60 Jahren kam es immer häufiger rassistischen Initiativen, welche zunehmend angenommen werden (Bsp. Masseneinwanderungsinitative, Ausschaffungsinitiative, Minarettverbot, etc.)

Mit solchen rassistischen Initativen werden lediglich Sündenböcke gesucht, für Probleme, welche ihren Ursprung woanders haben. Es werden Feindbilder geschaffen und unbegründete Ängste herbeigerufen.

Im aktuellen Diskurs steht nicht Mensch und seine Menschlichkeit im Zentrum, sondern die Konsequenzen für den Wohlstand und die Sicherheit der Schweizer/Schweizerinnen.

Kein Rassismus – weder in staatlichen nocht privaten Institutionen, auf dem Arbeitsmarkt, bei Wohnfragen, im Alltag – nirgendwo! Fremdenfeindlichkeit in keinster Weise tolerieren!

Wir finden es wichtig, auf die Strasse zu gehen. Deswegen treffen wir uns zu einer antirassistischen Demonstration.


Überregionale Demostration gegen Rassismus in Bern am 1. März um 13:00 Uhr bei der Heiliggeistkirche.

Unabhängig davon findet am selben Tag um 14:30 Uhr auf dem Bundesplatz eine Platzkundgebung “Für eine offene und solidarische Schweiz” statt.

Gegen das WEF 2014!

Auch dieses Jahr regt sich der revolutionäre und antikapitalistische Widerstand gegen das Word Economic Forum 2014 in Davos!

Hier erfährst du was wo läuft!

Winterquartier zum WEF 2014 in Zürich

Schickt eine SMS mit “Gruppe Start Winterquartier” an 9292, um zu gegebener Zeit den Ort für das Winterquartier 2014 zu erfahren!

Freitag 17. Januar

19 Uhr Eröffnung

19.30 Uhr RJZ presents: Bollywood-Film zur Revolution in Indien. Mit viel Action, Romantik und Undercover-Agenten führt uns der Bollywood-Streifen „Chakravyuh – A War You Cannot Escape“ (2012) zum aktuellen Krieg des indischen Staates gegen die maoistische Guerilla.

 

Samstag 18. Januar

13 Uhr Einleitung

Hausbesetzungen: So wie So?

Besetzungen nehmen ungefragt Raum ein. Legale Zwischennutzungen sind Versuche, solche Impulse zu zu kontrollieren – gerade auch in Wolffs Zürich. Eine Diskussion zur Perspektive des Raum-Nehmens. Mit einer Aktivistin der Autonomen Schule Zürich, Besetzern aus Zürich und einem Mitglied des revolutionären Aufbaus.
Repression? Solidarität!

Die Krise dreht ihre Runden, die Repression verändert sich. Was bedeutet politische Solidarität und revolutionäre Antirep-Arbeit in dieser Situation? Ein Austausch aufgrund der NT-Areal- und 1. Mai ’13-Erfahrungen (drinnen und draussen). Zudem: Informationen zu Marco und Andi.

18 Uhr Essen

20 bis 21.30 Uhr Stadtentwicklung und Aufstandsbekämpfung, wir wollen uns dem Thema aus drei Richtungen annähern:

  • 2050 werden dreiviertel der Weltbevölkerung in Städten leben.
  • Wie erfolgt die Akkumulation des Kapitals durch die Urbanisierung?
  • Zurück zum Aufstand in den Städten

Die Bar ist während und nach den Veranstaltungen geöffnet, danach wird für Musik gesorgt. Den ganzen Samstag gibt es Workshops zur Herstellung von Schablonen und anderen wichtigen Politutensilien! Siebdruck sowie Plakatausstellungen stehen auch auf dem Programm.

Ansonsten heisst es: Kommt vorbei, nehmt Material mit und werdet praktisch! Raum hat es genug! Regelmässige Updates auf www.aufbau.org und www.indymedia.ch

 

Auch in Bern läuft einiges!

20.01.2014 – Gegen das WEF und den Kapitalismus – Transparente und Farbe an die Wände, überall den ganzen Tag

21.01.2014 – Themenabend zu Repression: Vortrag und Kino

22.01.2014 – “Wir löffeln die Suppe nicht aus!” No WEF Suppe essen, ab 18Uhr Bahnhofplatz Bern

23.01.2014“1,2 oder 3, letzte Chance Vorbei”, das Spiel gegen das WEF, ab 19Uhr, Bahnhofplatz Bern

Konzert “Holger Burner” und local Acts, Bahnhofplatz Bern 20 Uhr

25.01.2014 – NoWEF Rally, ganze Stadt Bern, ab 14Uhr

Kein Fussbreit der rechten Hetze!

Auch dieses Jahr scheinen sie es noch nicht begriffen zu haben:

Die AbtreibungsgegnerInnen!

Bereits zum vierten Mal soll am 14. September in Zürich der „Marsch für‘s Läbe“ stattfinden, ein Aufmarsch christlicher AbtreibungsgegnerInnen.

Auch diesmal wehren wir uns. Wir haben keinen Bock auf reaktionäre Christen und verlogene Moralpredigten. Verteidigen wir das Recht auf selbstbestimmte Entscheidung!

Kommt alle am Samstag 14. September 2013 zum Turbinenplatz in Zürich!

Smash the Camps!

Die Aktion “Smash the Camps” ruft zur Besetzung des Duttweiler-Areals in Zürich vom 18.05.13 bis 20.05.13 auf! Dort soll bis 2014 ein Test-Bundeszentrum für Asylsuchende gebaut werden.

 

Kampf dem neuen Ausschaffungs-Komplex in Zürich West

Im neu aufgewerteten Zürich West soll bis 2014 ein Test-Bundeszentrum für Asylsuchende gebaut werden, in welchem 500 Menschen einquartiert werden sollen. Für ein effizienteres Ausweisungsverfahren entstehen dort zusätzlich 700 Ausschaffungshaftplätze, eine Rechtsberatung, Behörden, Polizei und Spezialknäste für «renitente» Asylant_innen; also ein neuer Repressions-Komplex, in dem sich die ganze Ausschaffungsmaschinerie konzentriert.
Dieser Komplex dient den Herrschenden zum Erhalt ihres Machtsystems, welches u.a. darauf beruht, all jene, die sich nicht profitabel vewerten lassen, einzusperren und auszuschaffen.

Aufruf zum Widerstand

Weil wir jegliche Art von Herrschaft und Macht bekämpfen, und somit auch ihre konkreten Mittel wie den Staat, Ausschaffung, Polizei, Repression, Lager und Rassismus, rufen wir zu einer dreitägigen Besetzung auf dem Areal des geplanten Test-Bundeszentrum in Zureich auf! Denn ihre Repression betrifft uns alle.

Samstag, 18. Mai 2013, Besammlung 14:00 Turbinenplatz in Zürich. Schlafsack und Zelt mitbringen.

Wir fordern nichts, denn wir wollen alles!